Seit gestern Abend ist es also klar: Die Löwen aus Zürich mit ihrem Papi Walter Frey treffen im Eishockey Playoff-Final auf die Mafiosi aus Lugano – mit Club Mama und Geldgeberin Vicky Mantegazza. By the way: Das geschätzte Vermögen der beiden beträgt 1,75 Milliarden (Frey) respektive 2,25 Milliarden (Mantegazza). Dieses Duell ist aber viel mehr als eine Partie zwischen zwei Milliardären, auch wenn Ruulo das Gefühl hat, dass zu seiner Jugendzeit Bern gegen die ZSC Lions die dominante Rivalität war: Es ist Tessiner Temperament gegen Zürcher Arroganz, Curva Nord gegen Züri Nord, Hans Kossmann gegen Greg Ireland und Resega gegen die Mehrzweckhalle Hallenstadion.

Apropos Resega: Schon zum dritten Mal treffen die beiden Teams nach 2000 und 2001 in einem Playoff-Final aufeinander. Unvergesslich, aber auch tragisch in Erinnerung geblieben, ist das entscheidende Finalspiel von 2001. Besser bekannt als „Schandnacht von Lugano“, ein Abend, auf den wohl niemand in der Schweizer Eishockey-Szene stolz ist. Im alles entscheidenden Playoff-Game-7 (erste Finalissima überhaupt im Best-of-7-Modus) schiesst Morgan Samuelsson in der Verlängerung das Tor zur Meisterschaft. Nicht nur bei den ZSC-Spielern brechen daraufhin alle Dämme, sondern auch bei den Luganesi-Fans: Bei der Pokalübergabe greifen sie die Spieler aus Zürich mit Feuerwerkskörpern an, so dass die Spieler in die Kabine flüchten müssen! Ein Skandal mit 40000 Franken Busse (lächerliches Sackgeld für Frau Mantegazza) und drei Heimspielen ohne Publikum.

Hoffen wir, dass es ab Donnerstag nur auf dem Eis hitzig und explosiv zu und her geht – nicht auf den Zuschauerrängen.

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