Seit gestern Abend um 23.00 Uhr Ortszeit ist es nun also wieder geschlossen – das Winter-Transfer-Fenster in England. In jener Liga, wo es sich dank spendablen Geldgebern sowie fetten TV-Einnahmen sogar kleine Vereine erlauben können, mit Geld um sich zu werfen sowie masslos überteuerte und nicht mehr verhältnismässige Ablösesummen zu bezahlen. Paradebeispiel Aufsteiger Brighton & Hove Albion, der letzten Sommer mal schnell 40 Millionen Pfund in neue Spieler investierte! Auch diesen Januar sass das Geld wieder locker in den Taschen, noch lockerer wie im selben Zeitraum vergangener Jahre. Ein kurzes Recap zum Transfer-Fenster:

Ganz so extrem wie im vergangenen Sommer, wo die 20 Premier League Teams insgesamt 1,4 Milliarden Pfund für neue Spieler hingeblättert und damit einen neuen Rekord aufgestellt haben, war es diesen Januar nicht. „Bescheidene“ 430 Millionen Pfund sind insgesamt geflossen, davon 150 Millionen Pfund am sogenannten DeadlineDay, also den letzten 24 Stunden vor Ablauf des Fensters. Welches waren die Königs-Transfers, was die Ablösesumme angeht? Hier die Top 3 aus der Premier League:

  • Virgil van Dijk; von Southampton an die Anfield Road nach Liverpool für 75 Mio. £
  • Pierre-Emerick Aubameyang; von Dortmund zu den Gunners für 60 Mio. £
  • Aymeric Laporte; von Athletic Bilbao zu Manchester City für 57 Mio. £

Apropos Laporte, Pep Guardiola und Manchester City: Mit der Verpflichtung von Laporte sind die Ausgaben seit Guardiolas Amtsantritt im Sommer 2016 auf 282 Millionen Pfund angestiegen. Für die Verteidigung alleine wohlgemerkt! Jedoch kein Grund zur Kritik: Schliesslich hätten andere Teams (Barcelona, Manchester United oder PSG) schon weitaus mehr wie 100 Millionen für einen Spieler ausgegeben, so der spanische Fussballtrainer kürzlich bei einer Pressekonferenz. Fast schon ein bisschen lächerlich, wenn so etwas aus dem Munde eines Trainers kommt, dessen Team nur dank der Kohle aus Abu Dhabi und Investitionen im einstelligen Milliarden-Bereich da ist, wo es heute ist. Und nicht mehr im Abstiegskampf, wie noch kurz vor der Übernahme durch Scheich Mansour 2008.

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