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„Buebe gege Meitli? Das isch unfair!“ So klang es immer im Turnen in der Primarschule, wenn ich einmal wieder den Geschlechterkampf als 10-jähriger forderte. Auch wenn ich und meine kleinen Kumpels noch kaum männlich bestückt waren, war die Sache doch ziemlich klar gegen das zierliche Geschlecht. Man merkt also bereits im Räuber und Poli Alter, dass Männchen und Weibchen nicht gleich sind. Zu dieser Erkenntnis kam ich auch in meinem Blog, als ich erfuhr, dass ehemalige Männer – nun Frauen – gegen Frauen in Wettkämpfen antreten und Siege aneinander reihen. Man stelle sich vor, ein Mann tritt gegen Frauen im Gewichtheben an! Es erstaunt wohl kaum, dass die betreffende Person plötzlich Weltrekorde bricht, als wären diese von Teenagern aufgestellt worden!

Bei Transsexualität ist die Sache meines Erachtens klar: Ehemals Mann, tritt nicht gegen Frau an.

Nun kommt ein Eklat: Caster Semenya, Weltmeisterin 2009 über 800m, soll eine hormonelle Behandlung über sich ergehen lassen, um „weniger männlich“ zu sein. So zumindest die Forderung, die vom CAS in Lausanne in den nächsten Tagen entschieden werden soll. Doch wie kommt man auf diese hirnrissige Idee?! 2009 äusserte sich der IAFF folgendermassen zu Caster Semenya: „Es ist klar, dass sie eine Frau ist, aber vielleicht nicht zu 100%„.

Nun stellt sich aber die Frage: Ist dies vergleichbar mit der Transsexualität? Dabei entscheidet sich eine Person bewusst dafür, vom einen Geschlecht zum Anderen zu wechseln, mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Nur weil ich nun keinen Lümmel mehr zwischen den Beinen habe und mir hormonell die Sonnenseiten des weiblichen Geschlechts aneigne, heisst das noch nicht, dass mein Bizeps nicht dicker ist als bei den – damals Kindergarten Meitli – protz-busigen Frauen! Bei Caster Semenya soll sie dafür „bestraft“ werden, dass sie nicht zu 100% ist, wie die anderen Frauen? Ist ja ein Witz.

Was ist eure Meinung dazu?

Peace and Love – Ruulo

 

 

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